Warum es existiert
Der KREDO Identity Flow stammt nicht aus akademischer Theorie oder importierten Best Practices. Er entstand aus der Notwendigkeit eines wiederholbaren Prozesses für Unternehmen in kritischen Phasen ohne ausreichende strategische Strukturen.
Die meisten italienischen und deutschen KMU haben keinen CMO, keine interne Marketingabteilung und keine strukturierten Brand‑Management‑Prozesse. Wenn ein Generationswechsel, eine Positionierungskrise oder eine Akquisition die Identität destabilisiert, braucht es konkrete Antworten, keine allgemeine Beratung.
Die Methode wurde seit 2019 iterativ in 47 B2B‑Projekten aufgebaut. Jede Phase hat eine klare Logik, messbare Deliverables und eindeutige Exit‑Kriterien.
Wann es angewendet wird
Der KREDO Identity Flow funktioniert für Unternehmen in strukturellen Transformationen:
- Generationswechsel, bei denen die Identität zu stark an den Gründer gebunden ist
- Post‑Akquisitionen, die Kultur und Richtung destabilisiert haben
- Repositionierungen, die nötig sind, um den Zielmarkt weiterzuentwickeln
- Aufbau neuer Marken, die von Beginn an strategische Klarheit brauchen
- Unternehmen mit schnellem Wachstum, die Identitätskohärenz verlieren
Wann es nicht passt
Die Methode ist nicht die richtige Lösung für:
- Kosmetische Restylings ohne strategischen Bedarf
- Unternehmen, die schnelle Ergebnisse suchen (unter 12 Monaten)
- Kontexte, in denen die Führung nicht über die Notwendigkeit der Transformation ausgerichtet ist
- B2C‑Projekte mit hohem Volumen, bei denen Ausführungsgeschwindigkeit wichtiger ist als Tiefe